Musik
Politisches
Kontakt und Info´s
Wortwolke
aktion
album
alternative
auftritt
band
bands
berlin
besucherinnen
bundeswehr
bühne
clear
festival
film
gruppen
infogruppe
informationen
inntal
jalloh
leben
lora
mary
menschheit
metal
musik
netz
oury
piratenpartei
planet
plastik
programm
radio
rfid
rock
rosenheimer
songs
talent
tour
video
weltweit
Überwachung
| Stopp ACTA - Demo in München |
| Eingereicht von U.Kpunkt |
|
Es pfeift ein rauher Wind Dies zeigt deutlich welch ungeheure Brisanz dieses Thema besitzt! ...und es ist ja auch nicht verwunderlich, geht es doch um die Zukunft unserer Kinder und um unsere eigene Freiheit, die wir für die Durchsetzung obstruser Urheberrechte kapitalistischer Großkonzerne aufgeben sollen. Grünen-Politiker Thomas Pfeiffer formulierte es in einem Redebeitrag mit einem treffendem Satz: "Es kann nicht angehen, dass die Freiheitsrechte auf dem Altar der Urheberrechte geopfert werden!". Ein erstes Zeichen wurde gesetzt So viel steht fest: Die Tags zuvor am Fr .10.02. von Justizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger geäußerten "Bedenken" gegen den Vertragsentwurf wurden von den Menschen durchschaut und sogar als weiterer Täuschungsversuch der Regierung gewertet. Das Magazin "Fokus-Online" zitierte den Veranstalter in München Roland Jungnickel von der Organisation AK Vorrat mit folgendem Satz: "Die Entscheidung über ACTA wurde nicht aufgehoben, sondern nur verschoben." Es sei "nur ein verlogener Schachzug", um die Öffentlichkeit zu "beruhigen". / "Dies ist nur ein Vorwand um den Widerstand zu bremsen", so formulierte es Elmar Lecher, Pressesprecher des Chaos-Computer-Club (CCC) im gleichen Artikel. "Das Internet ist für uns nicht nur ein Konsumraum für Musik und Filme - wir verteidigen hier unseren digitalen Lebensraum", so Lecher weiter. Die Stimmen der bislang braven MitbürgerInnen innerhalb der Demo klangen dagegen schon viel weniger diplomatisch: "Wenn das Abkommen wirklich durchgedrückt wird, dann nehme ich Steine in die Hand.", so ein junger Student. Wollen wir also hoffen, dass unsere Regierungsvertreter die Zeichen der Zeit erkennen und es nicht zur Unterzeichnung der Verträge kommen wird, bzw. die Rahmenbedingungen zumindest vorher deutlich und felsenfest formuliert werden. In Polen, Tschechien und der Slowakei wurde die Ratifizierung der Verträge aufgrund massiver Proteste zunächst ausgesetzt. |



















