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SiKo-Großdemonstration München 04.02.12
Eingereicht von Sicherheitskonferenz.de   
siko-2012-plakatAm ersten Fe­bruar-Wo­chen­ende treffen sich im Hotel "Baye­ri­scher Hof" wieder Kriegs­stra­te­gInnen, über­wie­gend aus NATO- und EU-Staaten, hoch­ran­gige Mi­li­tärs, Ver­tre­te­rInnen von Wirt­schafts- und Rüs­tungs­kon­zernen und Re­gie­rungen. Sie schmieden Kriegs­ko­ali­tionen und ko­or­di­nieren Mi­li­tär­stra­te­gien für ihre welt­weiten In­ter­ven­ti­ons­pläne.











Kein Frieden mit der NATO – Kein Frieden mit dem Kriegs­ge­schäft!

Aufruf zu Pro­testen gegen die so­ge­nannte Si­cher­heits­kon­fe­renz (SiKo) 2012 in Mün­chen!


banner_siko_2012








Unter der Flagge "Si­cher­heit und Men­schen­rechte" führen die Wirt­schafts- und Mi­li­tär­strateg_innen Kriege, um ihre Wirt­schafts- und Vor­herr­schafts­in­ter­essen durch­zu­setzen. Mit Waf­fen­ex­porten leisten sie Bei­hilfe zum welt­weiten Morden und zu Un­ter­drückung.

Wäh­rend sie über die Spiel­re­geln ihrer "Welt­ord­nung" be­raten, werden wir auf die Straße gehen und de­mons­trieren. De­mo­route (-> Dieser Link führt zu www.si­cher­heits­kon­fe­renz.de)

Krieg und ein pro­fi­t­ori­en­tierter Welt­handel zwingen Mil­li­arden Men­schen zur Flucht und treiben sie in den Hunger. "Alle fünf Se­kunden stirbt ein Kind an Un­ter­er­näh­rung oder leicht heil­baren Krank­heiten. Diese Kinder sterben nicht, sie werden er­mordet" (Jean Ziegler). Sie werden er­mordet von einer Welt­ord­nung, die für den Profit über Lei­chen geht, von einer Wirt­schafts­weise, die sys­te­ma­tisch die na­tür­li­chen Res­sourcen plün­dert und damit die Le­bens­grund­lagen dieses Pla­neten rui­niert. Die rei­chen Staaten schotten ihre Grenzen ab gegen Kriegs-, Ar­muts- und Kli­maflücht­linge.

Krieg be­ginnt hier!

Deutsch­land ist die mi­li­tä­ri­sche Dreh­scheibe für die Ag­gres­si­ons­kriege der USA und der NATO. Unter Bruch der Ver­fas­sung ist Deutsch­land bei jedem Krieg dabei, um seine ei­genen wirt­schafts- und macht­po­li­ti­schen In­ter­essen durch­zu­setzen. Hier werden auch die töd­li­chen Waffen pro­du­ziert, die welt­weit tau­sende Men­schen töten. Hier und in den an­deren NATO-Staaten werden Recht­fer­ti­gungs­lügen er­funden und An­griffs­kriege als "hu­ma­ni­täre In­ter­ven­tion" pro­pa­giert. Die Münchner SiKo ist dafür eines der wich­tigsten Pro­pa­ganda-Foren.

Ihre "Si­cher­heits­kon­fe­renz" ist eine Un­si­cher­heits­kon­fe­renz – auch sie steht für Pro­fite, Krieg und Aus­beu­tung.

Mit Lügen werden Kriege be­gonnen und Länder über­fallen, kei­nes­wegs aber wird "Si­cher­heit" ge­bracht. Die Kriege – wie in Ju­go­sla­wien, in Af­gha­ni­stan, im Irak und in Li­byen – zeigen es. Krieg be­deutet: Mas­sen­hafte Ver­ge­wal­ti­gung sowie Tod, Folter und Flucht. Opfer dieser Kriege sind die Mehr­heit der Men­schen, die Natur und die Kultur so­li­da­ri­schen Zu­sam­men­le­bens. Die wirt­schaft­lich und po­li­tisch Mäch­tigen der Welt be­an­spru­chen für sich das Recht auf "un­ge­hin­derten Zu­gang zu Märkten und Roh­stoffen" (so in: Ver­tei­di­gungs­po­li­ti­sche Richt­li­nien der Bun­des­wehr). Sie setzen ihre wirt­schaft­li­chen In­ter­essen und glo­balen Macht­an­sprüche durch, auch mit mi­li­tä­ri­scher Ge­walt. Folgen einer sol­chen Ge­walt­po­litik sind glo­bale Ver­ar­mung, Zer­stö­rung de­mo­kra­ti­scher und so­zialer Rechte, Abbau im Bil­dungs­be­reich und die Ver­nich­tung na­tür­li­cher Le­bens­grund­lagen.

Wir er­leben eine zu­neh­mende Mi­li­ta­ri­sie­rung der Ge­sell­schaft, Über­wa­chung und Dis­zi­pli­nie­rung der Be­völ­ke­rung zur prä­ven­tiven Auf­stands­be­kämp­fung. Die Ver­ant­wort­li­chen zielen mit ihrer Pro­pa­ganda der Al­ter­na­tiv­lo­sig­keit darauf, dass die Men­schen still­halten, aus Angst vor Ar­beits­lo­sig­keit, Angst um die Zu­kunft ihrer Kinder, Angst vor Terror.

Immer mehr Men­schen su­chen Al­ter­na­tiven zum Ka­pi­ta­lismus und be­ginnen in vielen Län­dern, sich da­gegen zu wehren.

Die Herr­schenden wappnen sich – auch bei uns – gegen Wi­der­stand. Sie bauen den Über­wa­chungs­staat aus, rüsten den Po­li­zei­ap­parat auf und er­streben schließ­lich auch den Bun­des­wehr­ein­satz im In­neren (z. B. gegen Strei­kende). Vor­stufe dafür war die Un­ter­stüt­zung von Po­li­zei­e­in­sätzen bei­spiels­weise in Hei­li­gen­damm und bei Castor-Trans­porten.

Wir lassen uns nicht ein­schüch­tern und wehren uns gegen dif­fa­mie­rende Un­ter­stel­lungen, die als Vor­wand für po­li­zei­liche Re­pres­sion und zur Ein­schrän­kung un­seres De­mons­tra­ti­ons­rechts dienen.

Zeigen wir den selbst­herr­li­chen Kriegs­strateg_innen:
Wir wenden uns gegen ein System, das sich aus­schließ­lich am Profit ori­en­tiert und das so­wohl in Frie­dens- wie in Kriegs­zeiten über Lei­chen geht. Dem setzen wir un­seren Pro­test, ent­schie­denen Wi­der­stand und so­li­da­ri­sches Han­deln ent­gegen.

Wir de­mons­trieren:
- Gegen Kriegs­ge­schäfte und mi­li­tä­ri­sche Macht­po­litik
- Gegen Mi­li­ta­ri­sie­rung der Ge­sell­schaft, gegen Na­tio­na­lismus und Ras­sismus
- Für Be­en­di­gung aller Aus­land­se­in­sätze, für den so­for­tigen Abzug der Bun­des­wehr aus Af­gha­ni­stan
- Für Abrüs­tung – Auf­lö­sung der In­ter­ven­ti­ons­truppen – Bun­des­wehr ab­schaffen!
- Bun­des­wehr raus aus Aus­bil­dungs­stätten und Job­center – kein Werben für´s Sterben!
- Be­en­di­gung aller Waf­fen­ex­porte
- Für den Austritt Deutsch­lands aus der NATO – Auf­lö­sung der NATO – Keine Be­tei­li­gung Deutsch­lands an EU- und an­deren Mi­li­tär­struk­turen
- Für Ab­schaf­fung der NATO-"Si­cher­heits­kon­fe­renz"

Die Mensch­heit braucht weder eine NATO noch an­dere Mi­li­tär­pakte, son­dern Frieden, Abrüs­tung und so­ziale Ge­rech­tig­keit.

Em­pört Euch und kommt zu den Pro­testen gegen die Kriegs­kon­fe­renz nach Mün­chen!
Be­tei­ligt Euch an der großen De­mons­tra­tion, ent­schlossen, phan­ta­sie­voll, viel­fältig und laut!
Samstag, 4. Fe­bruar 2012 um 13:00 Uhr Auf­takt am Sta­chus1, De­mons­tra­tion zum Ma­ri­en­platz
AK­TI­ONS­BÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SI­CHER­HEITS­KON­FE­RENZ




Un­ter­stüt­zungs­er­klä­rungen bitte mög­lichst bald. Kurz­fristig wird es wei­teres ge­drucktes Ma­te­rial geben, recht­zeitig ein­ge­gan­gene Un­ter­stüt­zungen werden dort ab­ge­druckt.
Un­ter­stüt­zungs­bei­träge: 50.– Euro (und gern auch mehr) für Or­ga­ni­sa­tionen, 30.– Euro für klei­nere Gruppen und Ein­zel­per­sonen.
Über­wei­sungen bitte an Spen­den­konto: Martin Lö­wen­berg, Kto.-Nr.: 472 233 701, Post­bank Stutt­gart, BLZ: 600 100 70, Stich­wort: SiKo 2012
Wei­ter­sagen heißt Un­ter­stützen!
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