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| Beginn einer Revolution? |
| Eingereicht von U.Kpunkt (Text von Ulrich Kühn) |
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Seit über zwei Wochen gehen die Protestbilder von der Wall Street in New York und inzwischen auch von ganz Amerika um die Welt. (*) Es sind Proteste gegen die Finanzindustrie, gegen den Finanzkapitalismus. Ab dieser Woche auch in Deutschland, besonders am Samstag, 15.10.2011. Menschen protestieren in über 600 Städten weltweit und es werden täglich mehr. Allein in Deutschland sind es schon fast 40 Städte, darunter nun auch Traunstein.
Wie Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung in seinem Video-Blog>>> deutlich macht, sind es nicht nur mehr die üblichen Altlinken, die Globalisierungsgegner oder Umweltaktivisten, sondern es ist inzwischen der Mittelstand, der sich den Protesten anschließt. Das Interessante daran ist, dass der Internationale Währungsfond viele Forderungen der Aktivisten in New York in einer Studie im Sommer diesen Jahres bestätigt hat.
Zum ersten Mal gehe ich demonstrieren Warum ein Mensch mit 52 Jahren, der noch nie an einer Demonstration teilgenommen hat, es am kommenden Samstag bei dem Aktionstag "unit for global change" zum ersten Mal teilnehmen wird, schildert Dr. Martin Bartonitz. in seinem Blog>>>. Er hat sich die Mühe gemacht seinen Protest mit 22 Argumenten zu begründen, warum es Zeit wird, dass der "Entrechtung" ein Ende gesetzt werden müsse. Unter anderem fordert er: "Eine reale Demokratie, in der verantwortlich mitbestimmt werden kann, den Prozess der krank machenden Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft in eine vertrauensvolle Kooperationsgesellschaft umzukehren, den Gigantismus zu stoppen und sich des "small is beautiful" zu besinnen, denn je kleiner die Strukturen desto weniger Korruption findet statt und es wird Zeit, dass Politiker sich wieder von unabhängigen Experten anstatt von Lobbyisten beraten lassen."
(Bilder von Keystone/ap; Reuters; Daylmail; AP; occupywallst.org)*Berichtet seit heute 11.10. sogar das Manager-Magazin: http://bit.ly/ojkkeu (Anm. der Redaktion) |



















