• Start
  • Leitbild
  • Fragen + Antworten
  • Eventkalender
  • Event eintragen
Kulturgemein.de

Start

  • Start
  • Offene Pinnwand
  • KuG - Daily News!

Musik

  • Eventkalender
  • Indie-Video-Channel
  • CDs - Soundcheck
  • Konzertfotos (Beta)
  • Alternative Album Charts
  • Freie Radios

Umwelt

  • Anti-Atomkraft
  • Filme der Erde
  • Organisationen
  • Castorticker-2011

Politisches

  • Noteingang

Services

facebook_buttonZu unserer FB-Fanpage

twitter Folge uns auf Twitter!  

feed_icon_klein -> Feedburner Newsfeed

Creative Commons Lizenzvertrag


AddThis Social Bookmark Button

Kontakt und Info´s

  • Kontaktformular
  • LogIn / LogOut
  • Mitmachen / Registrieren
  • Datenschutz - Kurzinfo
  • Besucherzahlen
  • Sitemap
  • Impressum

Wortwolke

aktion  album  alternative  auftritt  band  bands  berlin  besucherinnen  bundeswehr  bühne  clear  festival  film  gruppen  infogruppe  informationen  inntal  jalloh  leben  lora  mary  menschheit  metal  musik  netz  oury  piratenpartei  planet  plastik  programm  radio  rfid  rock  rosenheimer  songs  talent  tour  video  weltweit  Überwachung 

Operation trojanisches T-Shirt
Eingereicht von 4you   
neo-nazi-tshirtEinmal so richtig öf­fent­lich vor­ge­führt zu werden... Das geht unter die Haut und sitzt tief! Die Nazis in Jena durften dies nun bei einem Rechts­rock-Kon­zert "Rock für Deutsch­land" am 06. Au­gust am ei­genen Leib(chen) er­fahren! EXIT-Deutsch­land ließ näm­lich 250 Gratis- T-Shirts mit einem Auf­druck her­stellen, der einen To­ten­kopf und die Auf­schriften "Hard­core Re­bellen", sowie die ge­schwenkten Fahnen der freien Kräfte zeigt. Doch die ei­gent­liche Über­ra­schung sollte erst viel später er­folgen... :D



trojan-t-shirt-handoutDamit hätte wohl nie­mand ge­rechnet!

Im Nach­hinein erst recht nicht die Be­su­cher des neunten "Rock für Deutsch­land" Kon­zert (RfD) in Jena, das von der NPD Thü­ringen ver­an­staltet wird. Etwa 600 Be­su­che­rInnen zählte dieses Kon­zert und die ersten 250 Gäste konnten sich sich dieses Jahr be­son­ders freuen - be­kamen sie doch beim Ein­lass uner­wartet vom ei­genen Per­sonal und dazu völlig GRATIS ein schwarzes T-Shirt mit dem tollen weißen Auf­druck in die Hand ge­drückt!

Was so­wohl die Zu­schauer, wie auch Ver­an­stalter nicht wussten, das Logo "Hard­core Re­bellen" war ab­waschbar und nach einem ersten Ma­schi­nen­gang kam die ganze Über­ra­schung zu Tage! Unter dem To­ten­kopf-Logo be­fand sich näm­lich ein was­ser­fester Auf­druck mit der Bot­schaft "Was dein T-Shirt kann, kannst Du auch - Wir helfen Dir Dich vom Rechts­ex­tre­mismus zu lösen" und den Kon­takt­daten von EXIT. (Die Ini­tia­tive EXIT-Deutsch­land un­ter­stützt Per­sonen, die der rechts­ex­tremen Szene den Rücken kehren wollen und hilft ihnen beim Aus­stieg.)

Da die Ak­tion na­tür­lich aus dem ge­ge­ne­ri­schen Lager ver­folgt wurde, waren be­reits 24 Stunden nach dem Kon­zert die ersten Re­ak­tionen im SMS-Ver­teiler der Neo­nazi-Szene zu lesen: "Ach­tung Fäl­schung! Ges­tern wurden auf dem RfD T-Shirts ver­schenkt, die unter dem Auf­druck Hard­core Re­bellen eine Bot­schaft von Exit, dem staat­li­chen Aus­stei­ger­pro­gramm haben. Diese Bot­schaft wird erst nach dem Wa­schen sichtbar."


Ein Knaller! Und der hat ge­sessen!

exit_tshirt_aktionDie rechte Szene in­for­mierte sich nun ge­gen­seitig und auch sonst ging die Nach­richt des ersten T-Shirt-Tro­ja­ners wie eine Welle durch die Presse!
Er­reicht wurde der Er­folg durch eine von EXIT frei er­fun­dene Person, die den Ver­an­stal­tern das An­gebot einer an­n­onymen Spende un­ter­brei­tete - was die NPD auch dan­kend an­nahm. Bernd Wagner der Gründer von EXIT-Deutsch­land sagt zu dieser Ak­tion: "Mit den T-Shirts wollten wir unser An­gebot in der Szene be­kannter ma­chen und vor allem die jungen und noch nicht so ge­fes­tigten Rechts­ex­tremen an­spre­chen".


Ge­meinsam im Wi­der­stand!

logo_exitWi­der­stand gab es auch schon vor dem Kon­zert, denn den 600 Neo­nazis standen etwa 1000 je­naer Gegner ge­gen­über, die mit Pfeif­kon­zerten, Sitz­blo­ckaden und Live-Musik laut­stark gegen das Kon­zert pro­tes­tierten. Diese Form des Wi­der­standes ist al­ler­dings neu! Standen sich bis­lang beide Lager mit mehr oder minder großem Ab­stand mit Ab­leh­nung und sich be­schimp­fend ge­gen­über, so wird hier auf die ge­ge­ne­ri­sche Partei zu­ge­gangen um di­rekt in ihrer Mitte Auf­klä­rung zu be­treiben. Dass es ge­klappt hat, zeigten die Kom­men­tare auf der mitt­ler­weile nicht mehr er­reich­baren Fa­ce­book-Seite, auf der ein User "Arno Nymer" sogar seine An­er­ken­nung zum Aus­druck brachte: "aber man muss ihnen an­rechnen das se manchma auf gute ideen kommen;)"

"Wir haben noch viel zu tun, um das 10. Rock für Deutsch­land 2012 zu ver­hin­dern",so Chri­stoph Berger vom Ak­ti­ons­bündnis "Gera gegen Rechts".



Wei­ter­sagen heißt Un­ter­stützen!
area53 alltagz del.icio.us Digg.com Facebook icio.de Infopirat Linkarena Myspace Oneview Publishr SEOigg SOFTigg Twitter Webnews Mister Wong Yahoo Yigg
 

Musikbox

© Kulturgemein.de 2009 | Designed by hostermonster.com bearbeitet durch Uwe K.