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"Chucks" - Zwischen Subkultur und Mainstream
Eingereicht von Serjoscha Gerhard   
skateNor­ma­ler­weise werden be­stimmte Pro­dukte aus einer Sub­kultur heraus ge­boren, er­leben ihren Auf­schwung mit ihr und sterben eben­falls gleich­zeitig – oder sie gehen in den All­ge­mein­ge­brauch über und ver­lieren ihre spe­zi­elle sub­kul­tu­relle Be­deu­tung (Heb­dige, 1999). Dass eine Sub­kultur nach der an­deren ein und das­selbe Pro­dukt auf ihre Weise ad­ap­tiert und es so über Jahr­zehnte hinweg ak­tuell und avant­gar­dis­tisch bleibt, ist eher un­ge­wöhn­lich.



Im Fall der Chucks vor allem, weil man nicht sagen kann, dass Con­verse "Chucks" sich viel ver­än­dert hätten, seit sie 1917 auf den Markt ge­bracht wurden. Ob­wohl sich die Pro­dukt­pa­lette von Gum­mis­tie­feln aus durchaus wei­ter­ent­wi­ckelt hat.

"Das Be­son­dere an diesem Schuh ist nun, dass sich an ihm das Wech­sel­spiel von Mehr­heits­kultur und Ge­gen­kultur im Ka­pi­ta­lismus gut be­schreiben lässt." (Diez, 2008)

Zu­erst eine kleine Ge­schichte der Chucks:

chucks41917 - Marktein­füh­rung
1932 - Chuck Taylor, erster Bas­ket­ball­spieler, der ein Pro­dukt be­warb
1940 - Der ge­samte U.S. Army Air Chorps trägt den A6 Flying Boot im 2. Welt­krieg
1950 - Rocka­billy nach dem Zweiten Welt­krieg, James Dean, Elvis Presley
1960 - Beach Boys, Hip­pies, Yoko Ono, John Lennon
1970 - Punks (Ra­mones)
1980 - Hard Rock (Van Halen)
1990 - Grunge (Kurt Co­bain)
2001 - In­sol­venz, Strokes
2003 - Nike, Pro­duk­ti­ons­ver­la­ge­rung nach China
2005 - Ver­kaufsof­fen­sive
2007 - Vogue Che­fre­dak­teurin (Frank­reich) C. Roit­feld, ös­ter­rei­chi­sche Au­ßen­mi­nis­terin U. Plassnik tragen Chucks
2008 - 100­jäh­riger Geb., Wal Mart Ver­kauf, Wer­be­of­fen­sive, ku­mu­lierter Ab­satz bei mehr als 1 Mil­li­arden Stück.

(Die Liste ist eine Kom­bi­na­tion aus An­gaben eines ZEIT Leben Ar­ti­kels, eines "Spiegel On­line" Ar­ti­kels und von Her­stel­ler­an­gaben.)


Chucks haben in den letzten 100 Jahren eine wilde Ge­schichte hinter sich.

Vom Sport­schuh, über die Army, Rocka­billy, Hip­pies, Punks, Hard Rock und Grunge bis hin zum ab­so­luten Mas­sen­schuh­her­steller. Immer sind Chucks ein Symbol von Ge­gen­kul­turen und Pro­test ge­wesen, erst nach dem ersten Fes­ti­val­be­such mit or­dent­lich Schlamm richtig Ge­sell­schafts­fähig. Seit chucks2Frau­en­schlamm­cat­chen ist Schlamm sexy, seit Wood­stock auch sub­versiv. Er trägt den touch des Un­ab­hän­gigen sogar dann noch, wenn man Ge­brauchss­puren aus der Sprüh­dose als of­fen­sicht­li­chen Fake von Schlamm auf seinen, nur in der Stadt be­nutzten, Land­rover auf­trägt. Die Schlamm­pa­tina eines – je nach Sub­kul­tur­zu­ge­hö­rig­keit auf Melt!/Hur­ri­cane/Sziget/Rock am Ring – ge­tra­genen Con­verse Schuhs macht dann die ge­fühlte und kom­mu­ni­zierte Au­then­ti­zität aus. Im Ge­gen­satz zum Land­rover und zur Jeans gibt es die Ge­brauchss­puren beim Chuck noch nicht di­rekt mit zu kaufen. Auf­grund ihrer Be­schaf­fen­heit kommen sie aber schnell genug, deut­lich schneller als bei Jeans. Das macht sie zu einem Ge­gen­ent­wurf der "Blue Suede Shoes", der feinen Sonn­tags­schuhe, in deren Hoch­kul­tur­ge­schmacks­muster diese Art von Ge­brauchss­puren in­dis­ku­tabel wären.

Aber kann Nike diesen In­de­pen­dent Ch­arme halten? Na­tür­lich hat Nike street cre­di­bi­lity, aber Sub­ver­si­vität? Der Kon­zern ist eher der Feind, das wo­gegen Naomi Klein mit ihrem Buch No Logo! (2000) an­geht. Bis­lang zu­tiefst in ju­gend­li­chen Sub­kul­turen ver­haftet und von diesen an­ge­eignet: chucks1Punks mit Tape und Bü­ro­klam­mern, Hip­pies mit Peace-Zei­chen und Blumen in den Schnür­lö­chern.(1) Na­tür­lich ist er auch in diesem Jahr­zehnt durch die Strokes beim Brit-Pop in vor­derster Front ver­treten. Viel­leicht ist in diesem Jahr­zehnt die Ju­gend so prag­ma­tisch und un­ideo­lo­gisch, dass auch der Aus­ver­kauf an Nike dem My­thos nicht schadet. Schließ­lich war die Marke bis­lang an­pas­sungs­fähig: Der Schuh ist so ein­fach, dass bisher noch jede Sub­kultur ihn auf­ge­nommen hat. Wer cool sein will trägt Chucks, rau­chen darf man schließ­lich nicht mehr.

Was ist es, dass Chucks in so viele ver­schie­dene Sub­kul­turen in­te­griert wurden, sie alle über­lebt, von allen den Ch­arme auf­ge­saugt haben? Bei Skate und Punk-Marken ist es doch eher so ge­wesen, dass die Pro­duk­tion für die brei­tere Masse die Marke ge­schä­digt hat. Was lässt Chucks alles über­stehen, durch "Markt­zy­klen zwi­schen An­pas­sung und An­ma­ßung" (Diez, 2008) zu gehen. Marken ver­su­chen immer zwi­schen Tra­di­tion und Neue­rung zu pen­deln, ex­treme Brüche und Mo­no­tonie zu ver­meiden (Hell­mann, 2003).


Sub­kul­turen funk­tio­nieren nicht nach Mar­ke­ting­prin­zi­pien, sind nicht öko­no­misch ge­trieben. Hoff­nung und Un­ter­gang einer Sub­kultur liegen eng bei­ein­ander. Wird die Sub­kultur in ihrer Dif­fe­renz in den ‘Main­stream’ in­te­griert, was durch Kom­mer­zia­li­sie­rung ge­schieht, d.h. die Dif­fe­renz be­kommt chucks5einen Wa­ren­cha­rakter, dann ver­liert sie ihre sub­ver­sive Kraft und wird häufig z.B. von einer po­li­ti­schen Dif­fe­renz in eine öko­no­mi­sche Über­setzt. Damit ver­liert die ge­gen­kul­tu­relle Kraft ihre Wir­kung. Che Gue­vara Dar­stel­lungen sind längst kein Po­li­tikum mehr. Das Kul­tur­system ver­liert an Be­stim­mungs- und Deu­tungs­ho­heit, die Zei­chen ver­lieren Stärke, werden zu­nächst zur Ware, die dann even­tuell neu mit Be­deu­tung ge­füllt wird – durch mas­sen­me­diale Kom­mu­ni­ka­tion und Nut­zungs­prak­tiken. Nach der Ent­kon­tex­tua­li­sie­rung er­folgt eine Re­kon­tex­tua­li­sie­rung. Die Hoff­nung der Sub­kultur liegt für ge­wöhn­lich im Al­ter­na­tiven, im Ab­wei­chenden, der Plu­ra­lität der Le­bens­stile und ihrer po­li­ti­schen Ausprä­gung, darin eben diese Al­ter­na­tive den ‘Massen’ zu­zu­tragen. In dieser Kon­zep­tion steckt wie­derum die Pa­ra­doxie, dass sie ein avant­gar­dis­ti­sches Ele­ment in sich trägt, das gleichsam an­ti­de­mo­kra­tisch die Über­le­gen­heit der Elite über das Volk bein­haltet. Wenn sich also die Hoff­nung der Sub­kultur er­füllt, dann be­sie­gelt sie ihren ei­genen Un­ter­gang im Pro­zess der ei­genen Ziel­ver­fol­gung – die Tra­gödie der Sub­kultur.2 Man kann für Sub­kul­turen dem­nach analog for­mu­lieren, was Luh­mann für so­ziale Be­we­gungen fest­ge­stellt hat: Er­folg wie Mis­ser­folg ge­fährden ihre An­schluss­fä­hig­keit (vgl. Hell­mann, 1997, S. 18). Oder kul­tur­se­mio­tisch aus­ge­drückt:

      
"Wie diese Bei­spiele zeigen, dient das Eti­kett, mit dem eine Kultur die mit ihr kor­re­lierte Ge­gen­kultur ver­sieht, nicht nur dazu, das be­tref­fende Welt­seg­ment zu iden­ti­fi­zieren, son­dern auch dazu, dieses in einen in­halt­li­chen Bezug zu den für diese Kul­tur­maß­geb­li­chen Ideen und Werte zu setzen. Das be­tref­fende Welt­seg­ment wird aus­ge­grenzt, weil die für die Kultur ver­bind­li­chen Men­te­fakte in ihm nicht zu gelten scheinen. Durch die Aus­gren­zung wird eine mög­liche Be­dro­hung für die kul­tur­spe­zi­fi­schen Men­te­fakte ab­ge­wendet und damit zu­gleich die Iden­tität der be­tref­fenden Kultur ge­fes­tigt. Das Ver­hältnis zwi­schen Kultur und Ge­gen­kultur ist dement­spre­chend am­bi­va­lent. Ei­ner­seits­wendet man sich von der Ge­gen­kultur ab und be­wertet sie ne­gativ, an­de­rer­seits ver­sucht man, sie in Kultur um­zu­wan­deln. Jede Kultur hat die Ten­denz, die von ihr kon­stru­ierte Ge­gen­kultur ent­weder zu eli­mi­nieren oder zu in­te­grieren." (Posner, 2003, S. 60)


Mir scheint, dass (wenig er­staun­li­cher Weise) alle Sub­kul­turen, die Chucks ge­nutzt haben später im Main­stream auf­ge­gangen sind, das ge­rade die zi­tierten Träger dieser Sub­kul­turen be­reits tief im Main­stream sind. Wen wun­dert es da, dass auch Chucks Main­stream sind. Quasi das Main­stream Symbol für ge­dul­dete Ab­wei­chung. Mit jeder neuen Sub­kultur schaffen Chucks ein wei­teres Re­cy­cling, ein Re­cy­cling von Sehn­süchten, Re­tro­kultur chucks3der Ab­wei­chung. Viel­leicht ist auch genau das der mas­sen­kul­tu­relle Mar­ken­kern. Etwas, das Georg Diez in der ZEIT als "sinnent­leerten Pro­test­lärm" be­zeichnet, zu­min­dest neu­er­dings. Denn genau wie Iris Soltau im Spiegel sieht er den Un­ter­gang der Marke am Ho­ri­zont her­auf­ziehen. Letz­tere be­klagt sich im Spiegel über den Ver­fall des Au­ßen­sei­ter­wertes des Schuhs. An­ge­sichts der heu­tigen Chucks-Träger drehe sich ihrer Mei­nung nach Joey Ra­mone in seinem Grabe um. "Im Hause Con­verse hat man die Ge­fahr er­kannt. Ob­wohl die Ver­kaufs­zahlen durch die­Decke knallen, lan­cierte die Com­pany eine gi­gan­ti­sche Ima­ge­kam­pagne in 75 Län­dern. Ein Ver­such, den alten Re­bel­len­my­thos in die Zu­kunft zu retten. Auf Schwarz­weiß­por­träts wirbt Con­verse mit Helden von ges­tern wie James Dean, Sid Vis­cious oder Hunter S. Thompson. Dazu gibt es Musik der Helden von heute. Phar­rell Wil­liams, Strokes-Sänger Ju­lian Ca­sab­lancas und Electro-It-Girl San­to­gold haben ex­klusiv für Con­verse einen knackigen Ohr­wurm ein­ge­spielt, den sich Fans von der US­Web­site dow­n­loaden können." (Soltau, 2008) Nike bleibt also für die Chucks dem alten Image treu und ver­sucht keine In­te­gra­tion in die Haupt­marke, was wohl auch keine po­si­tiven Be­deu­tungs­trans­fers hätte.

So bleibt der Con­verse oder All-Star ein weit­ge­hend un­de­fi­nierter Schuh, ein Ad­ap­ti­ons­an­gebot, etwas, das immer wieder neu ge­hackt wird (Liebl, Düllo, & Kiel, 2005). Ein pro­to­ty­pisch leeres An­gebot der Kul­tu­r­in­dus­trie (Hork­heimer und Adorno). Man kann Ju­gend­lich­keit damit trans­por­tieren, aber kaum Ab­wei­chung – was nicht viel heißt, wenn Sub­kul­turen sich vor allem un­ter­ein­ander und nicht gegen die El­tern­ge­ne­ra­tion ab­grenzen wollen (Binas, 2002, S. 73). Die Ab­wei­chung muss man ad­dieren, man muss den Schuh als die Lein­wand ver­stehen, auf der Dada und Bri­col­la­ge­erst mög­lich werden. Der "Style War" (Heb­dige, 1983) wird von Wal Mart nicht mit­ge­lie­fert. Eine erste Form des Cul­ture Jam­ming exis­tiert al­ler­dings: Die po­li­tisch kor­rekt pro­du­zierte Ver­sion des gleich­ge­formten No Brand Schuhs (Lasn, 2005).

Li­te­ratur

Binas, S. (2002). sound-shifts: "Kul­tu­relle Durch­drin­gung als Vor­aus­set­zung und Re­sultat der Schaf­fung von be­deu­tungs­vollen Un­ter­schieden und Dif­fe­renz" (Lotman & Us­pensky, 1978). For­schungs­prak­tisch am Konsum hat dies Schulze (2005) auf­ge­zeigt.

Bonz (Hrsg.), Pop­kul­tur­theorie (S. 64-76). Mainz: Ventil.

Chi, I. (2005). Jeans: Zur Gram­matik der Ge­brauchss­puren. In K. Neu­mann-Braun & B. Ri­chard (Hrsg.), Cool­hun­ters: Ju­gend­kul­turen zwi­schen Me­dien und Markt (S.38-43). Frank­furt am Main: Suhr­kamp.

Diez, G. (2008). o.A. Die Zeit, (31), 31.

Heb­dige, D. (1983). Sub­cul­ture – Die Be­deu­tung von Stil. In D. Die­de­richsen, D.

Heb­dige, & O. Marx (Hrsg.), Schocker: Stile und Moden der Sub­kultur (S. 8-10, 92-113). Reinbek bei Ham­burg: Ro­wohlt.

Heb­dige, D. (1999). Wie Sub­kul­turen ver­ein­nahmt werden. In K. H. Hör­ning & R. Winter (Hrsg.), Wi­der­spens­tige Kul­turen: Cul­tural Stu­dies als Her­aus­for­de­rung (S. 379-392). Frank­furt am Main: Suhr­kamp.

Hell­mann, K. (1997). Ein­lei­tung. In K. Hell­mann (Hrsg.), Pro­test: Sys­temtheorie und so­ziale Be­we­gungen (2. Aufl., S. 7-45). Frank­furt am Main: Suhr­kamp.


Hell­mann, K. (2003). So­zio­logie der Marke. Frank­furt am Main: Suhr­kamp.

Klein, N. (2000). No Logo! Der Kampf der Global Players um die Markt­macht: Ein Spiel mit vielen Ver­lie­rern und we­nigen Ge­win­nern (5. Aufl.). Mün­chen: Rie­mann Verlag.

Lasn, K. (2005). Cul­ture Jam­ming: Die Rückerobe­rung der Zei­chen. Frank­furt am Main: Bü­cher­gilde Gu­ten­berg.

Liebl, F., Düllo, T., & Kiel, M. (2005). Be­fore and after Si­tua­tio­nism – Be­fore and After Cul­tural Stu­dies: The Se­cret His­tory of Cul­tural Hacking. In T. Düllo & F. Liebl (Hrsg.), Cul­tural Hacking: Kunst des Stra­te­gi­schen Han­delns (S. 13-46). Wien: Springer.

Lotman, Y. M., & Us­pensky, B. A. (1978). On the Se­miotic Me­cha­nism of Cul­ture. New Li­terary His­tory, 9(2), 211-232. Posner, R. (2003). Kul­tur­se­miotik. In A. Nün­ning & V. Nün­ning (Hrsg.), Kon­zepte der Kul­tur­wis­sen­schaften: Theo­re­ti­sche Grund­lagen - An­sätze - Per­spek­tiven (S. 39-72). Stutt­gart & Weimar: J. B. Metzler.

Schulze, G. (2005). Die Er­leb­nis­ge­sell­schaft: Kul­tur­so­zio­logie der Ge­gen­wart (2. Aufl.). Frank­furt am Main & New York: Campus. Soltau, I. (2008, Juli 14). O Sohle mio! 100 Jahre Turn­schuh­kult. O Sohle mio! ei­nes­tages. Ab­ge­rufen von http://ei­nes­tages.spiegel.de/static/au­t­ho­r­al­bum­back­ground/2301/_o_sohle_mio.html

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(1) Chi bietet eine ähn­liche Lesart für Jeans an, die ihre Dif­fe­ren­zie­rungs­leis­tung zu­för­derst aus den ihnen ent­weder beim Kauf oder über das Tragen ge­winnen (2005).
(2) Kul­tur­theo­re­tisch kann man sich bei dem Spiel der In­te­gra­tion in Schichten von Be­deu­tungs­kernen und freieren, äu­ßeren Kreisen von Si­gni­fi­ka­tion auf den Auf­satz "On the se­miotic me­cha­nism of cul­ture"


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Wor­king Paper, Ser­joscha Ger­hard, Stand 4. Au­gust 2010, Uni­ver­sität Mag­de­burg; ser­joscha.ger­hard |at| ovgu.de









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