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Of­fener-Kul­tur­verein-Inntal (i.G.)


- Ein ge­mein­nüt­ziges Pro­jekt -

 

 

All­ge­meines:

 

Der "Of­fene-Kul­tur­verein-Inntal" ver­steht sich als eine Platt­form von kul­tu­rell in­ter­es­sierten Men­schen und Ini­tia­tiven, die durch ihr En­ga­ge­ment die re­gio­nale Kul­tur­land­schaft nach­haltig mit­ge­stalten wollen und gleich­zeitig die ge­sell­schaft­liche Not­wen­dig­keit so­zialen Han­delns in den Vor­der­grund stellen. Dabei gilt es eine zeit­ge­nös­si­sche Kul­tu­r­al­ter­na­tive an­zu­bieten und kul­tu­relle Ak­zente ab­seits des kom­mer­zi­ellen Main­streams zu setzen.

 

 

Ge­sell­schafts­po­li­ti­sches Ver­ständnis:

 

Der "Of­fene-Kul­tur­verein-Inntal" sieht sich als ak­tiver Teil der freien Kul­tu­r­ar­beit, welche sich durch nach­hal­tige Pro­zesse, Selbst­be­stimmt­heit und Pro­gres­si­vität cha­rak­te­ri­siert. Dabei spielt die Viel­fäl­tig­keit von Kunst und Kultur mit all ihren Fa­cetten und Aus­drucks­formen eine große Rolle, wobei wir Kultur als ak­tiven Pro­zess sehen, bei dem jede/r ein­ge­laden ist mit­zu­wirken und ihre/seine Per­sön­lich­keit zu ent­falten.

 

Un­sere kul­tu­rellen Tä­tig­keiten ori­en­tieren sich an Leit­mo­tiven wie An­ti­ras­sis­mus­ar­beit, Um­welt­schutz, der Gleich­stel­lung der Ge­schlechter und so­li­da­ri­schem Han­deln. Un­serer An­sicht nach lebt eine Ge­sell­schaft von der Viel­fäl­tig­keit ihrer Kultur und der per­sön­li­chen Ent­fal­tung ihrer In­di­vi­duen, wes­halb wir das Ver­bin­dende über das Tren­nende stellen. Auf diese Weise ver­folgen wir das Ziel, Men­schen und Men­schen­gruppen, die oft­mals vom ge­sell­schaft­li­chen und kul­tu­rellen Leben aus­ge­schlossen sind, in un­sere Hand­lungen ein­zu­binden. Zahl­rei­chen Dis­kri­mi­nie­rungen von kul­tu­rellen, sprach­li­chen und po­li­ti­schen Min­der­heiten ge­hört un­serer An­sicht nach ge­zielt ent­ge­gen­ge­wirkt. In un­serem Selbst­ver­ständnis können wir uns mit Strö­mungen, welche die Aus­gren­zung von Men­schen för­dern oder die reine Ge­winn­ma­xi­mie­rung zum Vor­teil we­niger zum Ziel haben nicht iden­ti­fi­zieren.

 


Aus­gangs­si­tua­tion und Kon­se­quenz

 

Unter Be­dacht­nahme der Tat­sache, dass sich Kul­tur­po­litik per se ten­den­ziell der so ge­nannten Hoch- aber auch der Kom­merz­kultur ver­schreibt, nagen au­to­nome Kul­tu­ri­ni­tia­tiven und Kul­tur­schaf­fende oft­mals am Hun­ger­tuch. Be­son­ders dras­tisch er­weist sich dieser Um­stand in länd­lich ge­prägten Re­gionen, wo zu­sätz­lich der Tra­di­ti­ons­pflege ein hoher Stel­len­wert ein­ge­räumt und für zeit­ge­nös­si­sche Kultur wenig Un­ter­stüt­zung ent­ge­gen­ge­bracht wird. Ähn­lich cha­rak­te­ri­siert sich die Kul­tur­land­schaft im Raum Inntal/Raub­ling, ob­wohl sich diese an einem hohen Po­ten­tial an zeit­ge­nös­si­schen Kul­tu­ri­ni­tia­tiven und Kul­tur­schaf­fenden er­freuen könnte.

 

Auf­grund dieser Ge­ge­ben­heiten sieht der "Of­fene-Kul­tur­verein-Inntal" die Not­wen­dig­keit, vor­han­denes Po­ten­tial zu bün­deln, um ge­meinsam an einer Ver­bes­se­rung der Si­tua­tion zu ar­beiten.

 

Daher ver­su­chen wir ge­zielt und aktiv an­dere Kul­tu­ri­ni­tia­tiven, Kul­tur­schaf­fende aber auch NGOs in un­sere Ar­beit ein­zu­binden, um einen ma­xi­malen Grad an Ver­net­zung und somit Bün­de­lung von Know-How, Res­sourcen und In­fra­struktur zu er­rei­chen. Dar­über hinaus bieten wir kul­tu­r­in­ter­es­sierten Men­schen die Mög­lich­keit an, sich re­lativ un­kom­pli­ziert so­zial und kul­tu­rell en­ga­gieren zu können. Dies hat un­wei­ger­lich zur Folge, dass der "Of­fene-Kul­tur­verein-Inntal" als Wachs­tumspro­jekt an­ge­sehen werden muss und das Um­setzen von grö­ßeren Pro­jekten durch das Vor­han­den­sein zahl­rei­cher hel­fender Hände und krea­tiver Köpfe be­züg­lich eines/des Ver­net­zungs­ge­dan­kens mög­lich ge­macht wird.

 

 

Ver­einss­truktur

 

Die Or­ga­ni­sa­tions- be­zie­hungs­weise Ver­einss­truktur ori­en­tiert sich am zu Grunde lie­genden Ver­net­zungs­ge­danken. Dieser Aspekt ma­ni­fes­tiert sich vor allem bei kon­kreten Pro­jekten, bei denen alle In­ter­es­sierten eine ak­tive Rolle spielen können ohne un­be­dingt Ver­eins­mit­glied sein zu müssen. So ist es bei­spiels­weise mög­lich, bei di­versen Ver­an­stal­tungen vor Ort mit­zu­ar­beiten oder kon­kret wäh­rend der Pla­nungs­phase in der Or­ga­ni­sa­tion ein­zu­steigen. Dabei ist vor allem die Tat­sache her­vor­zu­heben, dass sich die Or­ga­ni­sa­tion selbst wie­derum in the­men­be­zo­gene Un­ter­gruppen – wie bei­spiels­weise "Boo­king" oder "Me­dien" - auf­teilt, was ein En­ga­ge­ment im je­wei­ligen Kom­pe­tenz­be­reich mög­lich macht.

 

Dies führt un­wei­ger­lich dazu, dass eine große An­zahl an Per­sonen eine Ver­bun­den­heit zum "Of­fenen-Kul­tur­verein-Inntal" ent­wi­ckelt. Da­neben gibt es na­tür­lich noch die Mög­lich­keit, sich an der lau­fenden Ver­eins­ar­beit zu be­tei­ligen, oder wei­tere ge­mein­nüt­zige Mo­dule zu ent­wicklen.

 

Neben den Ar­beits­treffen der je­wei­ligen Or­ga­ni­sa­ti­ons­gruppen, werden je nach Be­darf Or­ga­ni­sa­ti­ons­treffen ab­ge­halten und einmal im Jahr die Voll­ver­samm­lung ein­be­rufen. Bei der jähr­li­chen Voll­ver­samm­lung selbst wird der Vor­stand des "Of­fenen-Kul­tur­verein-Inntal" ge­wählt, wobei hier das Ziel ver­folgt wird, über die Zeit die Ver­ant­wort­lich­keiten der Ver­eins­ar­beit an mög­lich viele Men­schen zu über­tragen, um keine Ab­hän­gig­keiten von ein­zelnen Per­sonen ent­stehen zu lassen.













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