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Der Informationsgesellschaft auf der Spur (29min)
Eingereicht von daguru   
Vom Traum der glo­balen Kom­mu­ni­ka­tion
Es gibt eine Lücke zwi­schen Afrika, großen Teilen Asiens und Süd­ame­rika ei­ner­seits und Eu­ropa und Nord­ame­rika an­de­rer­seits bei den Zu­griffschancen auf In­for­ma­tionen und auf In­for­ma­ti­ons­tech­no­logie - das so ge­nannte "in­for­ma­tion gap". Das ist weder neu noch über­ra­schend. John Kan­tara hat in In­dien eine Chance ent­deckt, diese "di­gi­tale Kluft" zu über­winden und damit der so ge­nannten Dritten Welt den An­schluss an die so ge­nannte Erste Welt zu er­mög­li­chen: den "Simple In­ex­pen­sive Mo­bile Com­puter", kurz "Sim­puter", einen bil­ligen Com­puter, der spe­ziell für in­di­sche An­al­pha­beten ent­wi­ckelt wurde, die noch nicht die ver­netzten Be­reiche des glo­balen Dorfes be­treten haben. (Voll­bild)



 
Von der Macht der Kom­mu­ni­ka­tion

Wissen ist Macht! Wissen ver­breiten, In­for­ma­tionen plat­zieren, baut Macht auf und er­hält sie. Des­halb ge­winnen Kom­mu­ni­ka­ti­onss­tra­te­gien in der Wirt­schaft zu­neh­mend an Be­deu­tung. Die Po­si­tio­nie­rung eines Un­ter­neh­mens auf dem Welt­markt, die mo­derne Mit­ar­bei­ter­füh­rung, die Ver­mark­tung der Pro­dukte hängt immer stärker davon ab, wie Ideen kom­mu­ni­ziert werden - und somit auch von Psy­cho­logie. Aber nicht nur über Er­folg oder Mis­ser­folg von Marken ent­scheidet der ge­zielte Ein­satz von Sprache. Er ist auch aus­schlag­ge­bend für per­sön­liche oder be­ruf­liche Kar­rieren. Doch trotz wach­sender In­for­ma­ti­ons­dichte und glo­baler Kom­mu­ni­ka­ti­onss­truk­turen kommt es selbst bei welt­weit ope­rie­renden Kon­zernen immer wieder zu Fehl­ent­schei­dungen.


Von der Technik der Kom­mu­ni­ka­tion

"Zwei Ma­schinen un­ter­halten sich ..." - das ist nicht der An­fang eines Stamm­tischwitzes des frühen 21. Jahr­hun­derts, son­dern Er­gebnis mo­derner Hoch­tech­no­logie. Zwei große For­schungs­ge­biete be­herr­schen heute die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­technik: ers­tens die Ent­wick­lung von Breit­band­netzen auf Basis von Pho­tonik und Funk­technik wie bei­spiels­weise UMTS und zwei­tens die Ent­wick­lung in­tel­ligen ter "In­ter­faces"-Ma­schinen, die mi­tein­ander oder mit Men­schen in Ver­bin­dung treten können.


Vom Netz­werk der Kom­mu­ni­ka­tion

Durch Kom­pe­tenz­ge­fälle und die un­gleiche Ver­tei­lung von Wissen in­ner­halb einer Ge­sell­schaft und zwi­schen Ge­sell­schaften ent­steht neue so­ziale Un­gleich­heit. Das deut­sche Bil­dungs­system bei­spiels­weise för­dert Me­dien­kom­pe­tenz für so­zial Schwache noch zu wenig, weil es die Lücke zu den­je­nigen, die ihre Me­dien­kom­pe­tenz be­reits au­ßer­halb des staat­li­chen Bil­dungs­sys­tems er­werben, nicht aus­zu­glei­chen vermag. Zu wenig be­schäf­tigt sich Schule mit dem Um­gang mit mo­dernen Un­ter­hal­tungs­ma­schinen und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­räten.


Vom Traum der glo­balen Kom­mu­ni­ka­tion

Es gibt eine Lücke zwi­schen Afrika, großen Teilen Asiens und Süd­ame­rika ei­ner­seits und Eu­ropa und Nord­ame­rika an­de­rer­seits bei den Zu­griffschancen auf In­for­ma­tionen und auf In­for­ma­ti­ons­tech­no­logie - das so ge­nannte "in­for­ma­tion gap". Das ist weder neu noch über­ra­schend. John Kan­tara hat in In­dien eine Chance ent­deckt, diese "di­gi­tale Kluft" zu über­winden und damit der so ge­nannten Dritten Welt den An­schluss an die so ge­nannte Erste Welt zu er­mög­li­chen: den "Simple In­ex­pen­sive Mo­bile Com­puter", kurz "Sim­puter", einen bil­ligen Com­puter, der spe­ziell für in­di­sche An­al­pha­beten ent­wi­ckelt wurde, die noch nicht die ver­netzten Be­reiche des glo­balen Dorfes be­treten haben.


Von der Re­vo­lu­tion durch Kom­mu­ni­ka­tion

30 Jahre nachdem der "Club of Rome" die "Grenzen des Wachs­tums" be­schrieb, kommt mit "Ba­lance oder Zer­stö­rung" von Franz Josef Ra­der­ma­cher wieder ein Buch auf den Markt, das sich in ähn­li­cher Weise mit dem Thema "Nach­hal­tig­keit und Zu­kunfts­fä­hig­keit des glo­balen Wirt­schaf­tens" aus­ein­ander setzt. Die Glo­ba­li­sie­rung ist die fol­gen­reichste Ent­wick­lung der tech­ni­schen In­for­ma­tions- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­re­vo­lu­tion und hat un­über­seh­bare Aus­wir­kungen in allen ge­sell­schaft­li­chen Be­rei­chen.


Von der Kom­mu­ni­ka­tion der Vi­sion

André Rehse un­ter­teilt die­je­nigen, die sich heute mit der Zu­kunft be­fassen und Zu­kunfts­vi­sionen ver­mit­teln, in Zu­kunfts­for­scher, Science­fic­tion-Au­toren, Uto­pisten, "Tech­nik­fol­gen­ab­schätzer" und "glo­bale Warner", prä­sen­tiert ihre Ar­beit und ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons­formen. Nur die beiden Letzt­ge­nannten kommen aus der Wis­sen­schaft.

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