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Eventkalender
Veranstaltung
- Titel:
- Nach der Stille
- Wann:
- 03.03.2012 20.00 h
- Wo:
- Maria´s Kino - Bad Endorf
- Kategorie:
- Filmvorführung / Kino / TV / Radiosendung
Beschreibung
Er war Pazifist und Humanist, kämpfte für Verständigung und glaubte an den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern - am 31. März 2002 kommt der Israeli Dov Chernonroda bei einemSelbstmordattentat in Haifa ums Leben. Der 24-jährige Palästinenser Shadi Tobassi aus dem Westjordanland sprengt sich in dem arabischen Restaurant in die Luft, in dem Dov gerade zu Mittag isst. Die beiden Filmemacherinnen Staphanie Bürger und Jule Ott treffen die Israelin Yael Chernobroda, Dovs Witwe. Sie bringrt den Mut auf, die Familie des Attentäters in den besetzten Gebieten zu besuchen. Die3 Familie Tobassi traut sich, die Isrtaelin in ihr Wohnzimmer nach Jenin einzuladen. Der Film erzählt die schrittweise Annäherung beider Familien, die - getrennt durch eine Mauer und zahlreiche Checkpoints - das gleiche Schioksal teilen: Sie müssen ein Leben nach dem 31. März 2002 leben, nach dem Tod, nach dem Schock, nach der Stille.
2011 lief "Das Herz von Jenin" in Marias Kino. Jetzt zeigt uns "Nach der Stille" die Antwort einer Israelin.
Regisseurin Stephanie Bürger ist zu Gast und stellt sich den Fragen des Publikums.
2011 lief "Das Herz von Jenin" in Marias Kino. Jetzt zeigt uns "Nach der Stille" die Antwort einer Israelin.
Regisseurin Stephanie Bürger ist zu Gast und stellt sich den Fragen des Publikums.
Veranstaltungsort
- Location:
- Maria´s Kino - Website
- Straße:
- Eisenbartlinger Weg 4
- PLZ:
- 83093
- Stadt:
- Bad Endorf
- Bundesland:
- BY
- Land:
-
Beschreibung
Maria´s Kino ist ein kleines "Lichtspielhaus", das durch den Enthusiasmus einer einzigen Frau errichtet und über viele viele Jahre am Leben gehalten wurde. "Ob´s stürmt, oder schneit", Maria hat ihre Filmrollen durch die Gegend geradelt, für regelmäßige Vorführungen und somit für kulturelle Begegnungen gesorgt. Sie hat mit Hingabe für ihr Kino gelebt!Aus der Firmengeschichte:
Firmen- und Namensgründerin Maria Stadler ist ein Stück Kinogeschichte. Geboren am 30.10.1914 in Mühldorf, war sie schon als kleines Mädchen von dem damals noch jungen Medium Kino begeistert. Bereits am 12. Dezember 1945 bekam sie als eine der Ersten von der amerikanischen Besatzungsmacht die Lizenz zum Betrieb eines Lichtspielhauses in Endorf.
Seit Marias Tod am 2. Dezember 1994 hat es sich eine Gruppe von ca. 20 Ehrenamtlichen zur Aufgabe gemacht, das Andenken an diese außergewöhnliche Frau zu erhalten. Heute hat die Vereinigung sich auch überregional als Programmkino einen Namen gemacht. Neben dem aktuellen Kinoprogramm zeichnet sich Marias Kino besonders durch die zahlreichen Sonderveranstaltungen, Filmreihen und sogar Liveauftritten von Musikgruppen aus. (Hier ist die Originalfassung der Geschichte)
In Marias Kino gibt es also kein schnödes Kommerzprogramm, so wie wir es heute aus sterilen Filmpalast-Betonbunkern mit "Push-Programm" kennen, sondern hier wird "Kino" noch wirklich gelebt!
Achtet mal auf die Flyer die überall in der Gegend ausliegen, oder schaut doch einfach auf Marias Website mal vorbei. Es gibt dort für jeden Kinofan immer wieder etwas tolles zu entdecken!
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